Petitionsübergabe – Telekom: Netzneutralität braucht doch keiner!

Pünktlich zur Einführung der neuen Tarife der Telekom am 2. Mai fand auch die Petitionsübergabe statt! Mehr als 150.000 Unterstützer hatten zu diesem Zeitpunkt unterzeichnet (Bildmaterialien zeigen ca. 130.000, entspricht Zeitpunkt des Drucks).

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Zunächst gab es ein paar Interviews für den WDR (Tagesschau, Aktuelle Stunde) sowie RTL.

Das Gespräch

Ich wurde von Telekom Deutschlandchef Niek Jan van Damme, Marketingchef Michael Hagspihl und Pressesprecher Philipp Blank empfangen um das Gespräch ein wenig in die richtige Richtung zu leiten und als kleine Unterstützung für mich war auch noch Sergius von change.org (Petitionsseite) dabei und wir nahmen in einem Konferenzraum platz. Es war also ein 3 gegen 1,5 ;). Zunächst versuchte ich zu erklären, dass es kein Protest gegen eine Preiserhöhung sei, sondern dass wir uns gegen den Einschnitt in die Netzneutralität wehren wollen. Ziemlich direkt kam dann der bekannte Standardsatz von Philipp Blank “Das hängt davon ab wie man Netzneutralität definiert.” woraufhin ich erklärte “Für mich ist Netzneutralität die grundsätzliche Gleichbehandlung aller Pakete im Netz.”, schnell wurde also klar, die Telekom versucht sich was diesen Punkt angeht einfach um das Wort “Netzneutralität” zu drücken.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs ging man noch weiter und stellte infrage, ob Netzneutralität überhaupt von Nöten ist, schließlich könnte eine Mail ja auch ein paar Sekunden später ankommen und eine Videokonferenz sollte priorisiert werden. Daher plane man in Zukunft auch im Festnetz ähnlich wie bereits im Mobilfunk Zubuchoptionen anzubieten, sodass man beispielsweise Dienste wie Spotify für einen gewissen Betrag bucht und dann ohne Drosselung nutzen kann. Man hält dies für den richtigen Weg, schließlich wäre die Nachfrage von Kunden nach solchen Angeboten groß.

Ich versuchte während des Gesprächs mehrfach auf den Punkt Netzneutralität zurückzukommen, jedoch merkte ich schnell, dass seitens der Telekom nicht wirklich Interesse an dieser besteht. Viel mehr kam dann wieder die Begründung, wenn sie nicht drosseln sollen, müssten sie die Preise grundsätzlich für alle erhöhen und dies sei aufgrund des Wettbewerbs nicht machbar.

Auch ging ich natürlich auf die bisher laut Telekom betroffenen 3% ein und erklärte bei stetig wachsendem Datenkonsum sind bis 2016 etwa 10% betroffen so gesehen rede man sich die Sache etwas schön. Woraufhin es seitens der Telekom hieß, man werde die Frei-Volumina mit dem Laufe der Zeit erhöhen. Auf meinen Hinweis, dass dies dem Kunden niemand garantiere bei Vertragsabschluss durfte ich mir ein Lachen vom Marketingchef anhören, man stünde ja im Wettbewerb, da könnte man es sich gar nicht leisten diese nicht zu erhöhen.

Bezüglich des Begriffs Flatrate kam nicht mehr als die Antwort, dass man bereits im Mobilfunkbereich mit dem Begriff vorsichtig wäre, da wären andere ja viel schlimmer. Frei nach dem Motto: “Wenn der das macht, dann darf ich das auch.” …fühlte mich fast in den Kindergarten zurückversetzt.

Immerhin nahm man sich 45 Minuten Zeit für das Gespräch und versprach noch einmal sich einige Gedanken dazu zu machen, insbesondere was die Kommunikation angeht. Des Weiteren möchte man mit mir im Gespräch bleiben.

Für mich hat es nur noch einmal gezeigt es geht hier um Geld und der Rest spielt eigentlich überhaupt gar keine Rolle.

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Nach dem Gespräch ging es noch zur richtigen Übergabe für die Presse. (von links: van Damme, Ich, Hagspihl)

Im Folgenden noch einige Fotos von der Übergabe:

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35 Gedanken zu „Petitionsübergabe – Telekom: Netzneutralität braucht doch keiner!

  1. Niklas

    Ich habe von der Telekom nichts anderes erwartet. Das “Kleingedruckte” durch einfachste Ausreden (wie du sagtest “Kindergarten-Niveau”) in den Hintergrund schieben. Typisch Großkonzern! Bleibt zu hoffen, dass sich die Telekom durch die Protestwelle im Internet, die Regierung oder durch den Kontakt zu dir es anders überlegt. Wenn nicht, erwartet uns also ein noch langsameres Internet, gefärbt in Telekom-Rosa, während in Amerika und Co. die Highspeed-Leitungen allmählich zur Norm werden. Willkommen in Deutschland!

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  2. Dominik

    Vielen vielen Dank für dein Engagement! Ich drücke dir (und allen anderen natürlich auch) die Daumen, dass du mit der Petition etwas erreichst. Bleib dran!

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  3. Frank

    “[...]sodass man beispielsweise Dienste wie Spotify für einen gewissen Betrag bucht und dann ohne Drosselung nutzen kann. Man hält dies für den richtigen Weg, schließlich wäre die Nachfrage von Kunden nach solchen Angeboten groß.”

    Es rufen also seit Jahren Kunden bei der Telekom an und wünschen sich, dass man für Youtube / Spotify und Co gerne etwas extra bezahlen möchte. Ja ne, is klar Murat!

    Wann merken die endlich dass ein Internet-Provider letztlich nur eins soll: Internet “providen”! Stattdessen spielt man lieber den Brückentroll.

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  4. Marc

    Klasse Aktion! Bin ja mal gespannt, ob die wirklich mit Dir im Gespräch bleiben, oder ob das nur eine Floskel war.

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  5. mstemmle

    Malte du bist super!

    Mich hätte noch interessiert, auf welcher Basis genau Megenta die durchschmittlichen 15-20 GB pro Monat und Kunde berechnet. Die sollen mal mehr Transparenz zeigen.

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  6. Ralf

    Großartige Aktion ! Aber da fehlt irgendwie das Erreichen des nächsten Levels: Was jetzt wichtig wäre, wäre wenn der Protest auf die Straßen überschwappt.

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  7. Marcel

    Bleibt dann nur zu hoffen, dass der “Wettbewerb” das regelt – also möglichst viele KundInnen konsequent bei der Telekom kündigen und sich andere Anbieter suchen.

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  8. Gucky

    Für mich hat es nur noch einmal gezeigt es geht hier um Geld und der Rest spielt eigentlich überhaupt gar keine Rolle.

    DAS war doch eigentlich von Anfang an klar ? :shock:

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    1. malte Artikelautor

      Ich sage ja auch, dass sich dieser Eindruck nur bestätigt hat. Setzt ja voraus, dass es mir von Anfang an klar war.

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  9. Equinox

    Schöner Bericht, danke auch von mir dass du dich da so engagierst.

    Leider scheint es ja nicht gerade rosig zu verlaufen, wenn ich das so lese und von dem was man auf anderen Seiten so hört und liest.
    Hast du eigentlich schon in Erwägung gezogen, dass etwas multimedialer breit zu treten ? Stern TV ist für sowas doch eigentlich auch gern zu haben. Ich denke dass es nur helfen kann, wenn auch Hinz und Kunz davon erfahren. Und etwas prominentere Rückendeckung kann auch nciht schaden, am Ende bist du für die wahrscheinlich doch nur ein Gymnasiast, auch wenn du ein paar Unterschriften unterm Arm hast.

    Nya, jedenfalls – viel Erfolg weiterhin, das wünsch ich dir und uns allen, die Internet nicht nur benutzen um den Wetterbericht zu überprüfen ^^

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  10. Frank

    Viele Kundenanfragen wollte die Telekom erhalten haben. ich bin Kunde und möchte extra für Spotify, Youtube, Radio, allgemeine Daten, Spiele extra bezahlen. wat erzählen die für ein Unsinn ! Diese Geldgeier ! ich könnte mich da aufregen über solche … MALTE du bist Spitze.

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  11. Mark Schumacher

    Ich finde es auch unter aller Sau da solch eine Drosselung schon immer jeden Anwender des
    Internets einschränkt und da ist es nur gut mal richtige Demos auf Straßen zu machen!

    Für einen guten Netzanschluss bezahlt man immer noch genug Geld und die Telekom soll
    sich da nicht beschweren.

    Sie haben schließlich nicht früh genug Investiert und jetzt wollen Sie das mit der Drosselung zu mehr Einnahmen die Kunden zwingen.

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  12. Werner

    Danke für die Übergabe meiner ;-) Stimme, super Aktion.

    Die Backbonebtreiber sagen ja, dass das alles Bullshit völlig übertreiben ist was die Telekom argumentiert. Sie möge doch bitte mal offenlegen, wann, wo und wieviel in den Netzausbau investiert wurde. Bei mir zu Hause im Umkreis von mindestens 20 km hat sich ewig nichts getan. Ich betone Ausbau so, weil Ersatz von maroden Geräten keinen Ausbau darstellt, die Telekom den aber sicher reinrechnet, sind ja Kosten!

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  13. Philipp Blank

    Wir haben versucht klarzumachen, dass es ein einfaches “weiter so” nicht geben kann: Die Umsätze der Telekommunikationsbranche sinken dramatisch und gleichzeitig stehen weitere Milliardeninvestitionen in die Breitbandinfrastruktur an. Nutzer, die deutlich mehr Leistung beanspruchen, sollten in Zukunft deshalb mehr zahlen. Die Alternative wäre eine pauschale Preiserhöhung für alle Kunden, die aus unserer Sicht nicht fair wäre. Das Internet wird sich zudem viel differenzierter entwickeln, als wir es heute kennen. Es entstehen neue Dienste, die sehr unterschiedlich sind und deshalb auch unterschiedliche Qualitätsanforderungen haben. Bei einer E-Mail spielt es beispielsweise keine so große Rolle, ob sie einige Sekunden später ankommt. Ein Videokonferenzdienst wird aber nicht auf Akzeptanz stoßen, wenn er keine bestimmte Qualität garantieren kann – und das wird bei dem stark zunehmenden Verkehrsvolumen immer schwieriger. Noch drastischer wird das Beispiel, wenn wir etwa die Telemedizin betrachten. Die Telekom will Kooperationen zu so genannten Managed Services anbieten, die in einer höheren und gesicherten Qualität produziert und gesondert vergütet werden. Das tun wir diskriminierungsfrei, d.h. jeder kann dann einen Managed Service über unser Netz realisieren. Es wird häufig unterstellt, dass sich nur große Anbieter diese Managed Services leisten können. Das Geschäftsmodell sieht aber ganz anders aus: Die Partner müssen dafür nicht vorab bezahlen, sondern wir teilen uns die Umsätze. Gerade Newcomer haben so erst die Chance, neue und empfindliche Dienste zu starten. Wenn alle Pakete gleichbehandelt werden müssten, hätten solche Dienste beim stark wachsenden Datenverkehr schlechte Chancen. Für Kunden bedeutet das: Sie werden in Zukunft aus unterschiedlichen Paketen das jeweils passende aussuchen können. Sie haben die Wahl und können nach ihren Bedürfnissen entscheiden.

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    1. Stefan Tilkov

      Netter “Spin”, den Sie da versuchen – das Interesse der Telekom ist natürlich nur, den Kunden glücklich zu machen …

      Tatsächlich ist es aber so, dass durch die Ungleichbehandlungen von Angeboten von Telekom und zahlenden Partnern auf der einen und dem Rest auf der anderen Seite ein Grundprinzip des Internets durchbrochen wird. Kommt ein Netzanbieter damit durch, werden Dämme gebrochen und ein ordentliches Angebot kann nur noch zur Verfügung stellen, wer die Finanzkraft hat, *alle* Anbieter für Ihre tollen “Managed Services” zu bezahlen.

      Dass so etwas für die Telekom toll wäre – klar. Für die Nutzer wäre es nur ausschließlich und unzweifelhaft schlecht. Man denke nur daran, wann die letzte tolle Innovation von einem Großkonzern gekommen ist.

      Mit dem Drosseln oder verschiedenen Flatrate-Tarifen habe ich gar kein Problem, dann bin ich halt kein Telekomkunde. Der Angriff auf die Netzneutralität, die Gleichbehandlung von Netzangeboten ist ein Angriff auf ein öffentliches Gut und muss vom Gesetzgeber gestoppt werden, wenn Anbieter wie die Telekom es nicht von allein aufgeben, weil der Kundendruck zu groß wird.

      Da können Sie schönreden, so viel Sie wollen.

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    2. Frank Müller

      Eine nette Ablenkung, die nur nicht der Wahrheit entspricht. Eine Abschaffung der Netzneutralität führt zum gleichen Effekt, der leider seit Jahren in den Innenstädten zu beobachten ist: Aufgrund der zunehmend steigenden Mieten können sich nur die großen Ketten die Mieten leisten, Innenstädte bestehen fast nur mehr aus Douglas, C&A oder Media Markt/Saturn. Die Diversität nimmt ab, neue Anbieter haben kaum mehr eine Chance.

      Ebenso wird es sich mit der Einführung der Managed Services im Internet abspielen. Die Großen machen sich breiter, kleine Startups haben keine Chance. Wie andere schon andeuteten, ein gerechter Preis für Volumen (und Bandbreite) ist kein Problem, wohl aber der Eingriff in die Netzneutralität. Ein Schritt von Ihnen, der ohne eine Einsicht Ihrerseits meinen Wechsel zur Folge haben wird.

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    3. Matze

      Also wenn man sich mal die Umsatzzahlen der Telekom Anschaut kann ich da keinen großen Rückgang feststellen.
      Für das jahr 2012 wurden gerade mal 700Mio weniger Gewinn gemacht als 2011…Was wohl mit der Preissenkung einzelner Tarife zu tun hat.

      Wenn ihr Fairness für alle Kunden wollt dann wäre ein Andere Tarifmodell angemessener, z.b. Den Preis der für eine Echte Flatrate(ohne Drosselung nach Volumen) um 5€ erhöhen oder so lassen und Volumentarife, die sie ja jetzt anstreben um einen gewissen Preis verringern.
      Das wäre beispielsweise ein akzeptableres Model.

      Zum Theme Daten Priorisieren wäre meine frage wie sie festellen wollen was ich gerade Downloade ohne die Paketdaten zu analysieren?
      Sollten sie planen die Paketdaten zu analysieren weise darauf hin das nach §88 des TKG das analysieren von Datenpaketen gesetzeswidrig ist.

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      1. Uwe Kopec

        Vielleicht wurden ja schon Paketdaten von Kunden durch die T-com analysiert und somit strafbewehrtes Handeln praktiziert. Wundern würde es nicht.

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    4. Simon

      Die “Managed Services” werden aber von der Telekom bestimmt. D.h. wenn die Telekom meint, dass z.B. Watchever nicht dazugehören soll, dann hat Watchever einen klaren Nachteil. Wahrscheinlich wird es das auch nicht, da es ja in direkter Konkurrenz zum videoload (in Entertain integriert) steht. Es geht einfach darum, dass die Telekom bestimmt, was ihre Kunden im Internet zu sehen bekommen. Auch wenn Sie sich hier als offener, gerechter Anbieter hinstellen, der jedem Newcomer Angebot die Möglichkeit bietet das Volumen nicht anzurechnen, bestimmen immer noch Sie. Und das ist der Punkt der gegen die Netzneutralität spricht. Wer kontrolliert das ganze? Richtig .. niemand außer die Telekom selbst.

      Meine Kündigung bekommen Sie in den nächsten Tagen.

      MfG

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    5. Marco Sieber

      Komisch ich verbrauche auch meine 100GB-200GB monatlich, ohne große Plattformen wie Spotify, Itunes oder ähnliches.
      Die ganzen kleinen haben dann ein Problem? :)
      Außerdem wird da etwas verschleiert, jeder Anbieter wie Spotify, Google(YouTube) darf dann extra Zahlen fuer ein unbegrenztes Volumen?
      Kunden und andere Anbieter abfetten, also doppelter Gewinn? Aber das eigene Angebot all Inch. ?
      Wo geht das Geld hin? In den Ausbau der Infrastruktur… oder in die eigenen Taschen? Es sind einfach extrem ungenaue und wenige Informationen ….

      Es ist ja nicht erst seit gestern oder einen Jahr bekannt, dass die Entwicklung dahin geht… die letzten 3-5 Jahren waren ein extremer Boom und es wird eher mehr, also sollte man auch mehr Investieren.
      Mehr Zukunft bitte. Investieren und Kundenfreundlichkeit ist langfristig besser. Bananen-Republik Deutschland :) Wo ist die Plantage?

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  14. Eve D.

    Gerade Newcomern und Startups, auch dem frischgebackenen Künstrer frisch von der Uni wird da auch ein Riegel von der Telekom vorgeschoben. Jeder Künstler der einen Film oder Musik über das Internet verbreiten möchte, muss sich neben der Gema noch bei der Telekom einkaufen, daß sein Kunstwerk/Film/Musikstück noch wirklich jeden Internetnutzer der das sehen möchte erreicht. Bald muss wohl auch der freischaffende Journalist zahlen um seine Berichte für jeden öffentlich zugänglich zu machen?

    Nein das ist nicht weit hergeholt, Youtube soll ja auch schon an die GEMA Lizengebühren zahlen und an die Telekom, damit die Nutzer Youtube uneingeschränkt sehen können. Kleine Plattformen mit wenig Kapital werden da recht heftig benachteiligt und das ist eine Wendung die darf man der T-Offline nicht durchgehen lassen.

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  15. Pingback: Petition gegen die Drosselung der Telekom | Phasenkasper

  16. wolfgang

    Man sollte sich das auf keinen Fall gefallen lassen. Das ist ein Schritt in die Steinzeit des Internet. Das Problem ist dass manche auf die Telekom angewiesen sind wenn man eine schnelle DSL-Verbindung haben möchte. Ich serve z.B. noch mit 2 MB über 1und1. Habe jetzt zum Juli 2013 gekündigt und wechsle zur Telekom. Andere Anbieter auch 1und1 ist leider nicht in der Lage mir eine höhere DSL-Geschwindigkeit zu bieten.

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  17. Alexander

    Wir haben in der Schule gelernt, dass vor knapp 73 Jahren sich schon einmal jemand über den Willen des Volkes setzte und man Fragte sich warum man nichts dagegen unternommen hatte. -Heute im Jahre 2013 hat die dunkle Gestalt ein Gesicht in Form von Rene Obermann bekommen und das Volk wehrt sich, wird aber nicht gehört und die Vorwürfe rinnen an ihm herunter wie an einem frisch gewachsten Wagen im Regen.
    Ich habe wieder etwas gelernt, unser geliebter Kommunikationsführer bestimmt, wir folgen und die Politik verschließt die Augen und kneift

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  18. Felix S.

    Damit bewegen wir unszurück in die Vergangenheit. Ca. 5-7 Jahre, als Ladezeiten noch eine wesentliche Rolle beim entwerfen von Websites gepielt haben. Und ich Depp halte auch noch Aktien von dem Konzern …

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  21. Maik K.

    @Malte: Vielen Dank für dein Engagement! Meckern kann jeder, aber die Sache “in die Hand zu nehmen” und sich mit einem “Riesen” anzulegen, dazu gehört schon was! Meinen Respekt hast Du!
    (P.S: meine Unterschrift war ebenfalls in dem Karton)

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  22. Eve D.

    Wie es aussieht rudert die Telekom doch ein bisschen zurück. Auch wenn die F>latrates jetzt 10 bis 20 Euro teurer werden.

    Obermann sagte ja in einem Interview, daß die Kunden bei ner Preisdifferenzierung sauer gewesen währen, aber ich denke mit dieser Aktion hat sich die Telekom ins eigeene Fleisch geschnitten. Eine Preisdifferenzierung währe vielleicht angebrachter, gerade für Viel und Wenignutzer. Die die wenig nutzen könnten ihre 75 Gigabyte für weniger Geld kriegen und die die viel nutzen für ihre Flöatreate ein paar Euro mehr zahlen.

    Aber ich denke die ganze Sache ist noch nicht ganz ausgestanden. Es steht immer noch die Netzneutralität, die fallen könnte.

    Deswegen mach weiter mit deinem Einsatz.

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  23. Volker

    Ich selbst finde das Tarifmodell,das die Telekom nun zunächst Neukunden aufgedrückt hat sozusagen eine Frechheit. Wenn man für einen 16000er Anschluß dort um die 35 bis 40 Euro zahlt finde ich das genug Geld, um den Kunden dort eine sogenannte “echte” Flatrate zuzugestehen. Bei anderen deutschen Anbietern gibt es z.B. einen Sparpreis von 19.90 dort steht aber schon bei Abschluss eine Drosselung auf 1000K/bits im Vertrag drin, zumindest wenn man 100GB im Monat überschreitet. Wenn also jemand das Netz wirklich nicht intensiv benutzt wird dieser glaube ich auch nicht freiwillig um die 40 Euro für eine Leitung bezahlen. Es wäre also von Seiten der Telekom wünschenswert, wenn man über sogenannte Spartarife für Wenignutzer nachdenkt. So kommt nämlich auch Geld in die Kasse, da ja in einigen Regionen in Deutschland ja fast nur die Telekom als Internetanbieter im Raum steht. Eine Komplettlösung, wie sie die Telekom nun fordert wäre mehr als ausverschämt. Schon durch die Tatsache, dass man Stand jetzt jeden Telekomkunden ausnahmslos die “Drossel” in die Leitung quetschen möchte, da es ja ab 2016 kein ISDN oder Analogtelefon mehr geben soll und so durch eine Änderung der Telefonanschluss automatisch auf Voip umgebaut wird. Das bedeutet dann, dass man ohne das jemand etwas merkt automatisch einen Neuvertrag bekommt, der die sogenannten “Datentempolimits” mit enthält

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